Mongolei – Fliegen im Reich des Dschingis Khan

Gastbeitrag von Alfredo Briccola. Fotos: Alfredo Briccola, Nergui Gombojav


Die Mongolei ist für Gleitschirmflieger ein weisser Fleck auf der Landkarte. Warum eigentlich? Endlose Steppen, lange Gebirgszüge und trockenes Kontinentalklima versprechen XC-Potential. Ich wollte es herausfinden und lernte auf meiner Reise faszinierende Landschaften, gastfreundliche Menschen, meteorologische Eigenheiten und tolle Fluggebiete kennen.

Schon beim Landeanflug zum «Chinggis Khan Airport» – in der Mongolei ist irgendwie alles Dschingis Khan – wird klar: hier kann man sicher fliegen. Endlose grüne Steppen mit sanften Hügeln. Oder waren es Berge? Von oben sind die Dimensionen schlecht auszumachen, es fehlen Anhaltspunkte wie Bäume, Häuser oder Strassen. Ein Phänomen, welches mich bei meiner Expedition durch die Mongolei immer begleiten wird.

Wolkenstrassen, grüne Hügel, weites Land. Aufdrehen am Bayanzurkh

Wolkenstrassen, grüne Hügel, weites Land. Aufdrehen am Bayanzurkh

Naadam: die drei Spiele der Männer

Die ersten Tage verbringen wir in «Ulaanbaatar». Die Stadt ist gross, noch grösser das Verkehrschaos. Die Architektur ist ein wilder Mix aus bunten Häuschen, postkommunisticher Platte, Wolkenkratzern und weissen «Gers», so heissen hier die Jurten. Alles umrahmt von grünen Hügeln und Bergen. Darüber endlos blauer Himmel. «Land of the Blue Sky» nennt man die Mongolei. Ich will gleich los zum Fliegen. Doch jetzt ist «Naadam», das dreitägige Nationalfest mit den «drei Spielen der Männer». In der Hauptstadt gehen alle feiern, wir natürlich auch. Die Wettkämpfe finden im städtischen Stadion und in der Steppe, 50km ausserhalb statt. Zum Fest geht man in feinem Tuch. Viele tragen den «Deel», das traditionelle Gewand, mit breitem Gurt und Lederstiefeln. Die Eröffnungsfeier ist pompös, mit Reitern, Tänzern, Musikern und Wettkämpfern. Zum Einzug der «Yöson khölt tsagaan tug» (9 weisse Banner), dem Friedenssymbol aus der Zeit Dschingis Khans, erklingt live Musik wie im Hollywood Blockbuster «Gladiator» – ganz grosses Kino. Es folgt «Bukh», der Mongolische Ringkampf. 512 Ringer treten an. Draussen findet das Bogenschiessen «Sur Kharvach» statt. Hier dürfen auch Frauen teilnehmen. Mir völlig unbekannt: «Shagain Harvaa» – eine Art mini Schützenfest. Ein Knochen-Plättchen wird mit dem Finger von einer Holzschiene auf ein 3m entferntes Ziel aus Schaf-Knöchelchen geschnipst. Kulinarisch werde ich hier sogleich gebrieft: «Khuushuur», Lamm-Hackfleisch in einer Teigtasche frittiert und dazu Milchtee oder «Airag» (vergorene Stutenmilch). Am nächsten Tag geht‘s zu den Pferderennen. Viele Zuschauer und Teilnehmer campen schon Tage davor auf dem Gelände. Das längste Rennen, mit fast 400 Pferden, geht quer durch die offene Steppe über 30km. Die Jockeys sind Kinder, die jüngsten gerade mal 5. Trotz aller Faszination ertappe ich mich, wie ich immer wieder in die Hügel spähe. Ob‘s hier vielleicht fliegt?

In der Mongolei existiert eine kleine Gleitschirm-Szene in «Ulaanbaatar». 50 Piloten sollen es sein, 30 davon aktiv. Man trifft sie oft am Feierabend bei «Jaarmag», einem 150m hohen Soaring-Hügel in Sichtweite zum Flughafen (irgendwie nimmt man es hier lockerer mit den Lufträumen). In Gesprächen mit den Piloten merke ich, dass hier Soaring die bevorzugte Art des Fliegens ist. Ich wollte aber auch das Potential für XC-Flüge ausloten und wurde mit vielen Fragen zur Thermik gelöchert: «ob ich schon an der Basis war oder gar in einer Wolke?» «Ob es turbulent sei» und mehr. Man merkt, dass Gleitschirmfliegen in der Mongolei noch eine ziemlich junge Sportart ist und es fehlt generell an Infrastruktur wie wir sie gewohnt sind. Es gibt kein dichtes Netz mit Strassen oder Busse und Bahnen, die einen nach weitem Flug in‘s Nirgendwo wieder bequem und schnell nach Hause bringen. So nutzt man den reichlich vorhandenen Wind und es wird einfach gesoart.

Dank Nergui, meiner Lebenspartnerin, durfte ich Alexandr, das Urgestein des Gleitschirmsports in der Mongolei kennenlernen. Zum treffen bringe ich das Landesübliche Gastgeschenk für Männer mit: eine Flasche Vodka. Viele der Mongolischen Gleitschirmpiloten wurden von Alexandr ausgebildet. Sein Beruf ist das Fliegen, sein Hobby Bogenschiessen. Er fliegt auch motorisierte Delta-Trikes und seit einigen Jahren Auto-Gyros und bildet darauf Piloten aus. Bei «Tsonjin Boldog» betreibt er ein «Nisleg-Center» (Flug-Center). Aufgrund seiner Infos habe ich tolle Fluggebiete entdecken und befliegen können. Alexandr ist im Übrigen mein «Local Partner» für die geführte Gleitschirmreise im Juli 2015 in die Mongolei. (Details dazu auf gliderhub.com oder flychingiskhan.blogspot.ch).

Hammer-Wolkenstrassen bei Khongoryn Els. Vor dem Horizont, die langen Sanddünen

Hammer-Wolkenstrassen bei Khongoryn Els. Vor dem Horizont, die langen Sanddünen

Unterwegs im Land of the Blue Sky

Gleich vorweg: die Strassen in und ein paar Kilometer um die Hauptstadt sowie wenige Hauptverkehrsadern im Land sind asphaltiert aber oft in schlechtem Zustand. Das bessert sich aber langsam. Der Rest ist Schotterpiste. Man braucht einen Geländewagen und viel Ausdauer, um zu den Fluggebieten zu kommen. Was aber nicht nur von Nachteil ist. Wer nicht wandern will, der fährt querfeldein direkt zum Startplatz. Das ist bequem, hier so üblich und stört keinen.

Wir haben für unsere Expedition rund 16 Tage Zeit, sind gut vorbereitet und bilden ein eingespieltes Team: Turuu, der beste Fahrer weit und breit mit grossem Geländewagen, Nergui und Ihre Tochter Bindi, die perfekten Dolmetscher und Organisatoren und ich als Pilot. Es kann losgehen.

Die ersten paar Flüge mache ich bei der riesigen Dschingis Khan Statue in Startplatz Bayanzag, Flaming Cliffs Flug vom Bayanzurkh, Ulaanbaatar «Tsonjin Boldog», einer Hochebene 90 Km östlich von «Ulaanbaatar». Alexandr betreibt hier ein nettes, kleines Touristen Camp direkt neben seinem Flugplatz, umrahmt von grünen Bergen. Schnell die Windrichtung gecheckt und rauf, wo es mir gerade gefällt. Turuu fährt mich fast zum Startplatz, der Rest wird erwandert. Beeindruckend, diese endlose Weite aus der Luft zu geniessen. Ein Rundflug mit Alexandr in seinem Gyrocopter krönt unseren Aufenthalt. Vor der Weiterreise nach Süden gibt‘s einen Abstecher zum 50km entfernten «Bayanzurkh». Ein wunderbares Fluggelände mit Aussicht auf die Hauptstadt. Leider zickt das Wetter. Es bläst exakt aus der Richtung, in die man hier nicht starten kann und erst noch böig mit 48km/h. Ich würde am Ende der Reise noch Gelegenheit bekommen, hier zu fliegen.

Am Eingang des Orkhon-Tals. Rechts, Bildmitte: der Nano-Soaring Hügel beim Camp

Am Eingang des Orkhon-Tals. Rechts, Bildmitte: der Nano-Soaring Hügel beim Camp

Der digitale Wind der Mongolei

Ewig fahren wir durch die hügeligen, grünen Steppen des «Tuv Aimag» bis zu den sandbraunen Steinwüsten des «Dundgovi Aimag» (Zentral Gobi). Unser Ziel: «Tsagaan Suvarga», die Weisse Stupa. Dazu verlassen wir die – wohl für mehrere Tage letzte – Asphaltstrasse und brettern 2 Stunden offroad durch die Steppe. Hätte man jetzt eine Schleppwinde, welch Hammer-Flachlandflüge könnte man hier hinlegen. Die holprige Fahrt lohnt, weil am Ende nicht nur das Ger
Camp für die Nacht steht, sondern eine Kalkstein-Felsstufe der Extraklasse, die Weisse Stupa. Die Klippe, knapp 50m hoch und 400m lang mit ihren spektakulären Farben muss beflogen werden. Es ist schon nach 18 Uhr, ich mache
mich startklar. 16km/h Wind aus Nord – passt. Kaum bin ich startbereit, nimmt er sprungartig böig zu. Eine Eigenart der Mongolei, die mich ab jetzt begleitet: der «digitale Wind». 1 oder 0, dazwischen gibt‘s nichts. Die Windspitzen um 36km/h lassen meinen R10 herum schnalzen und bocken wie ein wilder mongolischer Hengst. Ein No-Go für einen Klippenstart in unbekanntem Gelände. Am Morgen säuselt der Wind schwach aus Nordwest. Die Sonne wärmt den östlichen Hang und hebt thermisch den schwachen Wind auf. So gibt es leider keinen Flug hier.

Khongoryn Els, Süd Gobi: Sanddünen bis zum Horizont, dahinter das Zoolongyn Nuruu Gebirge

Khongoryn Els, Süd Gobi: Sanddünen bis zum Horizont, dahinter das Zoolongyn Nuruu Gebirge

Dust Devils im Glutofen der Süd Gobi

Wir fahren durch endlos flache Steppen auf Naturpisten 400km nach Süden. Kamelherden, Ziegen, Schafe und Pferde sind schöne Abwechslungen in der kargen Landschaft. Menschen sehen wir nur wenige. Bis «Dalandsadgad», dem Hauptort des «Ömnögovi Aimag» ist es topfeben. Doch nun ändert sich das Bild. Es wird grün und gebirgig. «Gurvan Saikhan», die drei Schönen, nennen die Mongolen die rötlichblauen Berge gleich hinter der Stadt, die 150km weit nach Nordwesten verlaufen. Die höchsten Gipfel bei 2800m. Hier könnte man XC-fliegen. Zeitlich reicht es leider nicht das Massiv zu erkunden. Während wir stundenlang diesen Bergen entlang holpern, gerate ich fliegerisch auf Entzug. Es bessert, als unser Ziel in Sicht kommt: «Khongoryn Els». Aus der trockenen Halbwüste erheben sich bis zu 200m hohe Sanddünen. «Duut Mankhan» (singender Sand) nennen sie die Einheimischen. Sie erstrecken sich parallel zum Gebirge über 140km und auf ca. 8km Breite. Es sind die grössten Zentralasiens und sie versprechen tolle Flüge. Nur das Wetter hält sich nicht daran: flirrende Hitze, wilde Dust Devils und sehr starker Wind. Übernachten werden wir im Ger Camp «Juulchin Gobi». Der Wind ist jetzt ein Sandsturm mit über 80km/h. Mist! Am nächsten Tag ist die Gobi versöhnlicher. Blauer Himmel mit Zirren, aber immer noch viel Wind. Also ab zur Düne um die Flugmöglichkeiten zu prüfen. Ich brauche ewig, um den steilen Sandhaufen zu erklimmen. Turuu schafft es schneller, auf allen Vieren. Mit dem Gleitschirm auf dem Rücken würde das eine Tortur werden. Zu fein und rutschig ist der Sand. Die umwerfende Aussicht oben entschädigt für alles. Steht hier guter Wind an, kann man statt ganz oben, von einer vorgelagerten kleinen Düne abheben und hochsoaren. Am Abend legt sich der Wind und es kreisen Adler in der Thermik. Bis ich vom Camp am Startplatz bin, kommt Rückenwind auf. Etwa Umkehrthermik an der Düne?? Mit leichtem Wind von hinten hebe ich ab und geniesse die warme Luft über der Wüste. Der letzte Tag bringt gutes Wetter, aber fast keinen Wind. Ich warte im Camp auf bessere Verhältnisse. Zu lange, wie sich herausstellt, denn gegen 11 Uhr schlägt der «digitale Wind» zu. An einen Start ist nicht zu denken. Zu allem Überfluss entwickeln sich auch noch Wolkenstrassen, von Horizont zu Horizont. Nicht auszumalen, wie es wäre, unter diesen jetzt Kilometer zu fressen. Ich stehe unten und könnte in den Sand beissen.

Das Orkhon-Tal bei Kharkhorin. Rechts, Bildmitte: der Windige Berg «Salhit Uul»

Das Orkhon-Tal bei Kharkhorin. Rechts, Bildmitte: der Windige Berg «Salhit Uul»

Paragliding im Jurassic Park

Nächstes Ziel: die Flaming Cliffs bei «Bayanzag». Die roten Klippen sind nicht nur wegen Ihrer Schönheit im Sonnenuntergang berühmt, sondern auch, weil hier 1922 die ersten Dinosaurier-Eier entdeckt wurden. Bis heute kann man hier Saurierknochen finden, ohne graben zu müssen. So sehr mich dieser Jurassic Park reizt, ich will das Ganze aus der Luft sehen. Der Wind ist gut und ich breite gleich neben den Souvenir-Ständen der Nomaden meinen Flügel aus. In sengender Mittagshitze (!) versuche ich zu starten. Es bleibt beim Versuch, denn wie schon Tage zuvor wird der Wind digital. Mein Flugvorhaben auf dem steinigen Plateau endet mit einer gerissenen Galerieleine und einem durchgeschwitzten T-Shirt!

Startplatz Bayanzag, Flaming Cliffs

Startplatz Bayanzag, Flaming Cliffs

Mit Adlern fliegen

Hügel, Bergketten, Basalt-Säulen und Sandebenen bestimmen das Bild. Eine Szenerie wie in einem Spaghettiwestern. Trotz der bislang wenigen auswertbaren Flüge kann ich die Landschaft voll geniessen. Am Abend erreichen wir «Kharkhorin», die historische Hauptstadt des früheren Reichs. Von der alten Stadt ist, ausser einer riesigen Tempelanlage, nichts mehr zu sehen. Wir fahren zum Ger Camp «Anar». Es liegt am Eingang zum «Orkhon» Tal, in dem der gleichnamige Fluss verläuft. Der «Orkhon» entspringt einem grossen Gebirge, welches gleich hinter «Kharkhorin» beginnt und tagsüber immer mit schönen Cumuli gekrönt ist. Hier bleiben wir ein paar Tage, also genug Zeit zum Fliegen. Noch am gleichen Abend will ich am «Salhit Uul» (Windiger Berg) oberhalb des Flusses fliegen. Wie üblich, ist der ganze Berg ein einziger Startplatz und trotz des Namens nicht sehr windig. Vor dem Start ist es Sitte, drei mal den «Ovoo» im Uhrzeigersinn zu umrunden und vier Steine darauf zu legen. «Ovoos» sind Steinhaufen, oft mit blauen Gebetsfahnen umwickelt. Sie stehen fast auf jedem Berg, und haben einen schamanistisch-buddhistischen Ursprung. Sie werden zu Ehren des Berges und des Himmels errichtet. Das Ritual nützt offenbar, denn der anschliessende Flug ist schön und die Querung des Flusses zum Camp schaffe ich locker, wenn auch mit sehr wenig Höhe. Das hat mir einen längeren Fussmarsch erspart.

In der Nacht gehen Gewitter nieder, trotzdem schläft es sich im Ger ganz angenehm. Am Morgen erstmal ein Blick in den Himmel: starker Wind aus Ost – die Folge der nächtlichen Gewitter? Über dem kleinen Hügel gleich beim Camp kreisen drei Adler. Ich werte das als gutes Zeichen, eile schnell die 40m (!) hoch und prüfe, ob dieser Nano-Berg fliegbar ist. Auf der dem Camp zugewandten Seite steigt er sanft an, fällt aber auf der anderen Seite steil und felsig ab. Oben ist er fast flach. Ein Hammergefühl, mit den Königen der Luft und der Aussicht auf den «Orkhon» zu soaren. Wenn der Wind etwas nachlässt, top landen und gleich wieder starten, sobald die Adler es auch wieder für Soaringwürdig halten. Das Spiel wiederholt sich immer aufs neue, einfach genial. In den folgenden Tagen mache ich im «Orkhon» Tal noch einige schöne Flüge. Ein fantastisches Gebiet, welches viel Potential besitzt.

Soaren an einem 40m Hügel über dem Orkhon Fluss

Soaren an einem 40m Hügel über dem Orkhon Fluss

Soaring vor dem langen Heimflug

7 Stunden rauschen wir auf Asphaltstrassen nach «Ulaanbaatar». Unsere malträtierten Rücken danken es uns, nach fast 2000km offroad. Die verbleibenden Tage nutzen wir, um in der Stadt Sehenswürdigkeiten zu besichtigen und fürs Shopping. Also Shopping war eher was für meine Freundin. Ich dagegen nutze die Zeit für einige Flüge vom «Bayanzurkh». Der Berg eignet sich bei guten Bedingungen für Streckenflüge in Richtung «Terelj» Nationalpark. Die Atmosphäre ist aber leider zu stabil mit wenig Thermik, so mache ich kürzere Flüge und geniesse die letzten Minuten im weiten, blauen Mongolischen Himmel. Auf dem Rückflug mit der MIAT (Mongolian Airlines) in der topmodernen Boeing 767/300ER, mit Namen «Chinggis Khan» (!), bleibt genug Zeit, um die vielen Erlebnisse und Eindrücke noch einmal Revue passieren zu lassen. Die grossen Strecken warten 2015 aufuns, «daraa uulzatlaa bajartai»!

Flug am Bayanzurkh

Flug am Bayanzurkh

Fazit

Gleitschirmfliegen in der Mongolei ist atemberaubend schön aber auch anspruchsvoll und verlangt dem individualreisenden Piloten einiges ab. Besser und einfacher geht es organisiert in einer Gruppe. Wer die absolute Freiheit beim Fliegen erleben möchte, plant schon mal den nächsten Juli dafür ein.

Infos zur Reise:


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